Das ist Andrea Nagl!

Ein Porträt von Marie Richlik

Wir treffen uns mit Andrea Nagl im Volksgarten hinter‘m Heldenplatz beim Denkmal der
Exekutive. Zum persönlichen Interview kommt sie in legerem Jumpsuit, in schwarz gekleidet,
aber dennoch luftig. Es hat gefühlte 40 Grad. Zum Kennenlernen stoßen wir erst mal mit einem
Radler an. Beim Vorbeirradeln am musischen Zentrum ist ihr übrigens wieder eingefallen, wo
ihre Karriere begonnen hat und zwar mit ihrer ersten Tanzstunde, in eben diesem Zentrum.

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Die Großfeldsiedlung – ein Spaziergang durch Floridsdorfs größten Gemeindebau

Zwischen Leopoldau und dem Kahlenberg erstreckt sich die in den 1960er Jahren errichtete, größte aus Betonfertigteilen erbaute Siedlung Wiens. Entgegen ihres verrufenen Namens ist die Großfeldsiedlung mit ihren vielen Grünflächen ein Ort der Begegnung und bunten Zusammenlebens.

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Nimm meine Hand

komm folge mir

bin dein Reiseleiter

gefolgt von dir

dir hab ich alles zu verdanken

den Trip und auch

die lila Wolken

ne Freude war’s dich so zu sehen

ein Regenbogen gliztert schön

und ich steh da

die Augen zu

oder weit offen

ich wünscht ich hätt dich 1000 mal getroffen.

Ja, ins nirgendwo führt das alles hin, genau. Warum, weiß ich auch nicht recht aber das Kiffen stört mich mittlerweile mehr an mir selber als mein Körper und ich bin eine Frau. Laut jedem Klischee, mag eine Frau ihren Körper nämlich sowieso nie so recht. Frauen sind grundsätzlich immer unzufrieden mit sich selbst und arbeiten ständig an sich. Ich frage mich nur, wo soll die ganze Arbeit hinführen? Ins KZ?

Ich übertreibe nicht maßlos, nein, in diesem Fall nicht. Ich übertreibe wenn’s um’s Kiffen geht oder um Exzesse im Allgemeinen, aber nicht, wenn es um Klischees geht. Noch ein Klischee über Frauen ist ja, dass sie hysterisch sind oder noch schlimmer, manche sogar Hexen.

Okay, das mit den Hexen trifft heutzutage eher auf EsoterikerInnen zu. Trotzdem, ich glaube, ihr wisst, worauf ich hinaus will. Falls nicht, hab ich was verpasst, nicht ihr. Im Verpassen bin ich nämlich auch nicht so schlecht, hingegen der Klischees. Ich verpasse regelmäßig wichtige Termine oder sage sie in letzter Sekunde ab.

Überhaupt frage ich mich gerade warum ich überhaupt schon wieder beim Kiffen bin und nicht mit anderen Dingen beschäftigt? Vielleicht damit ich schreiben kann? Brauch ich das Kiffen jetzt sogar schon um kreativ zu werden?

(c) Tommy Guerrero